LED LENSER M7 – Eine Taschenlampe für Profis und „Normalos“
Montag, 26. Juli 2010
[Trigami-Review]
Eine Taschenlampe ist normalerweise nicht wirklich erläuterungsbedürftig. Nach dem Einschalten spendet sie solange Licht, bis die Batterien zur Neige gehen. Bei dem vor mir liegenden Produkt ist das etwas anders, denn bei der LED LENSER M7 handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Taschenlampe, sondern um einen Lichtspender mit integriertem Mikrocontroller. Durch den Mikrocontroller stehen viele weitere interessante Funktionen zur Verfügung.
Ich habe die Taschenlampe im Praxiseinsatz getestet und bin bei absoluter Dunkelheit eine Strecke von rund 23 Kilometern gewandert. Hier ist mein Testbericht und meine Erfahrungen.

Die Smart Card verdeutlicht die Lichtfunktionen und Lichtprogramme der Taschenlampe und lässt sich gut in der Brieftasche verstauen.
Beim sogenannten „Intelligent Clip“, handelt es sich um einen drehbaren Gürtelclip. Mit dem Gürtelclip kann die M7 sicher am Gürtel oder an der Hose getragen werden. Der Clip selbst ist so konstruiert, dass er nur schwer unbeabsichtigt abgelöst werden kann. Das ist praktisch, wenn man körperlich sehr aktiv ist und zum Beispiel klettert oder durch eine Höhle krabbelt. Mithilfe des Clips kann man einwandfrei freihändig wandern.
Die M7 wurde mit vier AAA-Batterien der Marke Zweibrüder geliefert. Die Batterien befinden sich in einer Batterie Cartridge, die sich wiederum im Handgriff der M7 befindet und mit vergoldeten Kontakten ausgestattet ist. Sämtliche Gewinde sind mit einem Dichtring versehen. Bei mir haben die Batterien etwa 5h durchgehalten.
Die Helligkeit des Lichtstrahls ist beachtlich. Wer die Taschenlampe einschaltet und in den dunklen Nachthimmel streckt, der fühlt sich ein wenig wie Luke Skywalker mit einem unheimlich großen und langen Laserschwert ;-) - der helle Lichtstrahl ist einige hundert Meter weit zu sehen.
Die Verarbeitung der spritzwassergeschützten Taschenlampe ist makellos. Das Gehäuse liegt sehr gut in der Hand. Die Taschenlampe wird über einen Schalter, der gleichzeitig auch ein einfacher Taster ist bedient. Mithilfe der „Smart Light Technology“ sind alle Funktionen der Taschenlampe über diesen einen Schalter bzw. Taster erreichbar.
Durch das Advanced-Focus-System und den Speed-Fokus, kann man den Fokus schnell stufenlos einstellen und hat Einfluss auf die Brennweite des Lichtkegels. Dank einfach zu bedienender Sperre, kann das versehentliche Verstellen des Fokus verhindert werden.


Zum anderen wäre der Energy-Saving-Mode zu nennen, der auf eine längere Laufzeit ausgelegt ist und zuerst auch mit der vollen Helligkeit startet. Die Helligkeit wird nach zwei Minuten vom Mikrocontroller herunter geregelt. Im weiteren Betrieb der M7 im Energy-Saving-Mode sorgt der Mikrocontroller dafür, dass die Batterien möglichst lange halten aber eine gute Lichtstärke zur Verfügung steht.
Das Ende der Batterien wird durch kurze Blinksignale angezeigt. Die Blinksignale zeigen etwa 5 Minuten vorher an, dass ein Batteriewechsel erfolgen sollte oder man andernfalls im Dunkeln steht.
Die LED LENSER M7 bietet acht unterschiedliche Lichtfunktionen an. Die Lichtfunktionen lassen sich am einfachsten im Professional-Mode erreichen.
Fazit: Die M7 ist solide verarbeitet und sehr robust. Sie bietet helles Licht und viele für ich als Outdoor-Fan wichtige Funktionen.
Wer sich die LED LENSER M7 zulegen möchte, muss noch einige Tage warten, denn die M7 ist erst ab dem 09. August 2010 lieferbar. Solange kann man sich die Zeit auf Twitter, Facebook im Forum oder in der Galerie vertreiben.
Der Hersteller bietet neben der LED LENSER M7 noch eine modifizierte Version für Sicherheitskräfte an. Das Model LED LENSER MT7 wird mit einer Glasbruch Endkpappe ausgeliefert. Selbstverständlich sind beide Modelle mit der Smart Light Technologie ausgestattet.
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Eine Taschenlampe ist normalerweise nicht wirklich erläuterungsbedürftig. Nach dem Einschalten spendet sie solange Licht, bis die Batterien zur Neige gehen. Bei dem vor mir liegenden Produkt ist das etwas anders, denn bei der LED LENSER M7 handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Taschenlampe, sondern um einen Lichtspender mit integriertem Mikrocontroller. Durch den Mikrocontroller stehen viele weitere interessante Funktionen zur Verfügung.Ich habe die Taschenlampe im Praxiseinsatz getestet und bin bei absoluter Dunkelheit eine Strecke von rund 23 Kilometern gewandert. Hier ist mein Testbericht und meine Erfahrungen.

Lampe und Zubehör
Im Lieferumfang der M7 befand sich die Taschenlampe selbst, ein Handgelenkkordel, eine Bedienungsanleitung, eine „Smart Card“ und der Intelligent Clip.Die Smart Card verdeutlicht die Lichtfunktionen und Lichtprogramme der Taschenlampe und lässt sich gut in der Brieftasche verstauen.
Beim sogenannten „Intelligent Clip“, handelt es sich um einen drehbaren Gürtelclip. Mit dem Gürtelclip kann die M7 sicher am Gürtel oder an der Hose getragen werden. Der Clip selbst ist so konstruiert, dass er nur schwer unbeabsichtigt abgelöst werden kann. Das ist praktisch, wenn man körperlich sehr aktiv ist und zum Beispiel klettert oder durch eine Höhle krabbelt. Mithilfe des Clips kann man einwandfrei freihändig wandern.
Die M7 wurde mit vier AAA-Batterien der Marke Zweibrüder geliefert. Die Batterien befinden sich in einer Batterie Cartridge, die sich wiederum im Handgriff der M7 befindet und mit vergoldeten Kontakten ausgestattet ist. Sämtliche Gewinde sind mit einem Dichtring versehen. Bei mir haben die Batterien etwa 5h durchgehalten.
Die Helligkeit des Lichtstrahls ist beachtlich. Wer die Taschenlampe einschaltet und in den dunklen Nachthimmel streckt, der fühlt sich ein wenig wie Luke Skywalker mit einem unheimlich großen und langen Laserschwert ;-) - der helle Lichtstrahl ist einige hundert Meter weit zu sehen.
Die Verarbeitung der spritzwassergeschützten Taschenlampe ist makellos. Das Gehäuse liegt sehr gut in der Hand. Die Taschenlampe wird über einen Schalter, der gleichzeitig auch ein einfacher Taster ist bedient. Mithilfe der „Smart Light Technology“ sind alle Funktionen der Taschenlampe über diesen einen Schalter bzw. Taster erreichbar.
Durch das Advanced-Focus-System und den Speed-Fokus, kann man den Fokus schnell stufenlos einstellen und hat Einfluss auf die Brennweite des Lichtkegels. Dank einfach zu bedienender Sperre, kann das versehentliche Verstellen des Fokus verhindert werden.
Defokussiert: Dieses Bild zeigt, wie die dunkle Ecke durch kreisrundes Flutlicht ausgeleuchtet werden kann.
Fokussiert: In diesem Bild ist der Lichtkegel auf einen kleinen Bereich fokussiert. Das ist besonders praktisch, wenn man weit entfernte Details im Dunkeln erkennen möchte.
Energy Modes
Die M7 verfügt über zwei Betriebsarten, die für den Energieverbrauch entscheidend sind. Zum einen wäre da der Constant-Current-Mode, der die M7 in der maximalen Helligkeit startet und dann nach einiger Zeit von der integrierten Temperatureinheit herunter geregelt wird. Die Helligkeit bleibt dann solange zur Verfügung, bis die Batterien leer sind.Zum anderen wäre der Energy-Saving-Mode zu nennen, der auf eine längere Laufzeit ausgelegt ist und zuerst auch mit der vollen Helligkeit startet. Die Helligkeit wird nach zwei Minuten vom Mikrocontroller herunter geregelt. Im weiteren Betrieb der M7 im Energy-Saving-Mode sorgt der Mikrocontroller dafür, dass die Batterien möglichst lange halten aber eine gute Lichtstärke zur Verfügung steht.
Das Ende der Batterien wird durch kurze Blinksignale angezeigt. Die Blinksignale zeigen etwa 5 Minuten vorher an, dass ein Batteriewechsel erfolgen sollte oder man andernfalls im Dunkeln steht.
Lichtprogramme
Die Taschenlampe bietet die Lichtprogramme Easy, Professional und Defense an. Der Modus Professional war bei mir voreingestellt und bietet einfachen Zugriff auf alle Lichtfunktionen. Der Betriebsmodus Easy ist für den „Normalo“ gedacht, dem die einfachen Grundfunktionen (Licht in zwei Helligkeitsstufen) der Taschenlampe genügen. Der Defense Mode eignet sich für private Sicherheitsdienste, Feuerwehr und Polizei, aber auch für Frauen die bei Dunkelheit unterwegs sind. Im Defense Mode ist die Stroboskop-Funktion (Defence Strobe)Lichtfunktionen
Die LED LENSER M7 bietet acht unterschiedliche Lichtfunktionen an. Die Lichtfunktionen lassen sich am einfachsten im Professional-Mode erreichen.
- Durch einfaches Tasten des Schalters wird der Boost-Modus aktiviert. In diesem Modus liefert die M7 kurzzeitig mehr Licht als im Dauerbetrieb.
- Die M7 lässt sich durch einfaches Tasten des Schalters zum Senden von Lichtsignalen (Morse) mithilfe des Morsealphabets verwenden.
- Die Lichtfunktion Power bietet die volle Lichtleistung und ist für jede Situation geeignet.
- Die Lichtfunktion Low Power macht das Lesen bei dunkelheit ohne Blenden möglich. Auch bei einer Wanderung in der Dunkelheit reicht die Low-Power-Lichtfunktion meistens aus.
- Mithilfe der Strobe-Lichtfunktion werden hochfrequente Lichtblitze abgestrahlt. Damit kann man Angreifer blenden und sich einfacher selbst verteidigen. Die Strobe-Funktion schlägt den Angreifer zwar nicht unbedingt in die Flucht, aber ein geblendeter Angreifer ist vermutlich einfacher zu überwältigen. Ich hab es ausprobiert und gegen die Empfehlung des Herstellers in den Lichtstrahl geblickt. Meine Augen haben danach eine Weile gebraucht um wieder Fehlerfrei zu sehen. In dem Augenblick, in dem man geblendet wird, ist man auf jeden Fall verwundbarer.
- Mit der Lichtfunktion Dim, kann die Lichtstärke stufenlos zwischen 15% und 100% reguliert werden.
- Im Blink-Modus sendet die Taschenlampe automatisch kurze Lichtimpulse in regelmäßigen Abständen.
- S.O.S. - funktioniert ähnlich wie die Blinkfunktion, sendet aber automatisch den Morsecode für SOS. Wer beim Bergwandern in einer Felsspalte klemmt oder sonst irgendwie in Not gerät, ist mit dieser Funktion gut beraten.
Fazit: Die M7 ist solide verarbeitet und sehr robust. Sie bietet helles Licht und viele für ich als Outdoor-Fan wichtige Funktionen.
Wer sich die LED LENSER M7 zulegen möchte, muss noch einige Tage warten, denn die M7 ist erst ab dem 09. August 2010 lieferbar. Solange kann man sich die Zeit auf Twitter, Facebook im Forum oder in der Galerie vertreiben.
Der Hersteller bietet neben der LED LENSER M7 noch eine modifizierte Version für Sicherheitskräfte an. Das Model LED LENSER MT7 wird mit einer Glasbruch Endkpappe ausgeliefert. Selbstverständlich sind beide Modelle mit der Smart Light Technologie ausgestattet.
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