Weltuntergang in Hoyerswerda
Ein treffendes Sprichwort für den gestrigen Tag. Als ich mit Manuel in Eisenhüttenstadt losfuhr kamen schon fiese Gewitterwolken auf, doch wir fuhren in die andere Richtung. in Neuzelle und Guben war traumhaftes Fallschirmsprung Wetter, doch je näher wir Hoyerswerda kamen desto schlechter wurde das Wetter. In Hoyerswerda, genauer gesagt auf dem Flugplatz Nardt, klarte das Wetter dann so langsam auf. Der Flieger konnte mehrere male Starten und unzählige Fallschirmspringer landeten so nach und nach wieder auf dem Boden der Tatsachen. Ich war für den letzten Flug eingeplant und als es dann endlich losgehen sollte, habe ich meine Taschen leer gemacht und mich nochmal via Twitter gemeldet. ich zog die Springer-Kombi an und auch den Tandem-Gurt und bekam anschließend meine Einweisung und Verhaltensregeln für den Absprung sowie den Flug. Doch am Horizont sah es irgendwie nach Apocalypse aus. Der Start wurde verschoben, kurze Zeit später kam soviel Regen runter, dass die Wiese knöcheltief mit Wasser bedeckt waren. Dazu kam ein Sturm, der die Heringe aus dem Boden riss und die Zelte mitnahm. In diesem Augenblick wurde mir klar, dass das Wetter dann doch nicht so günstig ist um aus 4k Metern Höhe aus einem Flugzeug zu springen. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben - ich denk wir finden in diesem Sommer noch einen Termin zu springen. Dann wohl aber vermutlich in Leipzig oder in Gera.

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Kommentare


    #1 Grischa am 07/05/09 um 04:05 [Antwort]
    *Mein herzl. Beileid, Silvio.
    Muss echt ein dolles Erlebnis sein, so ein Sprung, steht definitiv auch noch auf meiner ToDo Liste. :)
    Ach: Und Guano Apes sind auch meiner Meinung nach ein perfekter Soundtrack dafür! :D
    #2 Jörg Bräuer am 07/06/09 um 07:54 [Antwort]
    *Das ist ja wie im richtigen Leben:
    Da bist Du schon so nahe dran
    und ... kommst doch nicht ran. :)
    Naja, da nutz eben die Zeit, feil noch bissel an Deiner "Choreografie der Lüfte" oder mach paar Absprungübungen: von der Teppichkante oooooder ... vom Brausekasten. :D

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