freie Software vs. kommerzielle Software
Saturday, December 20. 2008
Ich hatte in diesem Monat viele Gespräche mit Kunden. Drei davon hatten größere Internetprojekte mit Typo3 umgesetzt, alle drei hatten viel Geld in jemanden investiert, der das Ganze für sie umsetzt und irgendwie war keiner dieser Leute glücklich mit seiner Typo3 Webseite. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass diese Kunden mit kostenloser Software geködert wurden und dann für alle Extras tief in die Tasche greifen mussten. Eine bestehende Webseite auf ein anderes CMS umzustellen ist nicht unbedingt einfach und kostet viel Zeit beziehungsweise Geld. Ich weiß, dass es sich unterm Strich lohnt zu vergleichen und rechne das auch jedem Kunden vor. Typo3 ist frei verfügbar, aber das bedeutet eben nicht, dass alles dazu auch immer kostenlos ist. Genau das haben diese drei Kunden inzwischen gelernt.
Bitte denkt jetzt nicht, dass ich freie Software verteufele - ganz im Gegenteil. Ich bin ein Fan von Open-Source-Software und sie kommt bei mir zu jedem möglichen Anwendungszweck in Frage. Für alle privaten Zwecke setzte ich fast zu 100% auf Open-Source-Lösungen. Als einzige Ausnahmen wären da mein Grafikartentreiber, Adobe Flash und der Acrobat Reader zu nennen. In meinem Unternehmen kann ich das leider nicht so konsequent durchziehen. In der Firma habe ich einen hohen Anteil an kommerzieller Software im Einsatz obwohl ich überwiegend auf Linux setze. Da wäre z.B. Windows XP als Betriebssystem, Photoshop, Lexware für die Buchhaltung bzw. Auftragsbearbeitung und Outlook + Exchange für den ganzen E-Mail Verkehr. Auf einige Dinge könnte ich noch verzichten - aber ich will es ehrlich gesagt nicht. Keine Kompromisse mache ich z.B. bei der Auswahl meiner bevorzugten Blogsoftware, welche frei verfügbar ist, oder meines favorisierten Content-Management-Systems.
Ich habe hier mal die für mich wichtigen Entscheidungsfaktoren zusammengefasst:
Bevor ich eine Software einsetze bzw. kaufe prüfe ich die für mich wichtigen Funktionen probiere diese aus, lasse mich von unabhängigen Experten beraten, hole mir Feedbacks von Nutzern und habe den ROI im Blick.
Bitte denkt jetzt nicht, dass ich freie Software verteufele - ganz im Gegenteil. Ich bin ein Fan von Open-Source-Software und sie kommt bei mir zu jedem möglichen Anwendungszweck in Frage. Für alle privaten Zwecke setzte ich fast zu 100% auf Open-Source-Lösungen. Als einzige Ausnahmen wären da mein Grafikartentreiber, Adobe Flash und der Acrobat Reader zu nennen. In meinem Unternehmen kann ich das leider nicht so konsequent durchziehen. In der Firma habe ich einen hohen Anteil an kommerzieller Software im Einsatz obwohl ich überwiegend auf Linux setze. Da wäre z.B. Windows XP als Betriebssystem, Photoshop, Lexware für die Buchhaltung bzw. Auftragsbearbeitung und Outlook + Exchange für den ganzen E-Mail Verkehr. Auf einige Dinge könnte ich noch verzichten - aber ich will es ehrlich gesagt nicht. Keine Kompromisse mache ich z.B. bei der Auswahl meiner bevorzugten Blogsoftware, welche frei verfügbar ist, oder meines favorisierten Content-Management-Systems.
Ich habe hier mal die für mich wichtigen Entscheidungsfaktoren zusammengefasst:
Bevor ich eine Software einsetze bzw. kaufe prüfe ich die für mich wichtigen Funktionen probiere diese aus, lasse mich von unabhängigen Experten beraten, hole mir Feedbacks von Nutzern und habe den ROI im Blick.
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